Network-Marketing: Ein Wachstumsmarkt mit großen Chancen

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Wie viel Potential liegt in der Network-Marketing Branche?

Geht es einer Branche gut und ist sie auf Wachstum ausgelegt, so steigt für jeden einzelnen Unternehmer die Chance, dass sein Unternehmen erfolgreich wirtschaften wird. Eine Branchenanalyse steht somit immer zu Beginn einer Unternehmensgründung. Das gilt auch für eine Unternehmung im Network-Marketing, Zuverlässige Daten gibt es hierbei vor allem für die gesamte Direktvertriebsbranche.

Weltweiter Umsatz im Direktvertrieb

Laut der World Federation of Direct Selling Associations (WFDSA) sind seit 2015 die weltweiten Ümsätze in der Direktvertriebsbranche von 183,6 Milliarden US-Dollar auf 192,9 Milliarden US-Dollar gewachsen. Dies entspricht einer soliden Wachstumsrate von 1,7% innerhalb von 4 Jahren. Die Netcoo geht bei gleichbleibender Entwicklung von einem weltweiten Marktvolumen in Höhe von 500 Milliarden US-Dollar im Jahr 2027 aus. Damit bleibt der Direktvertrieb zwar ein Nischenmarkt, bietet aufgrund seines kontinuierlichen Wachstums aber ein solides Arbeitsumfeld.

Trotz Krise – dynamisches Wachstum im Direktvertrieb

Während die meisten Branchen durch die Corona-Beschränkungen Probleme haben, brummt das Network-Marketing-Geschäft.

Wachstumsmotor für die Wirtschaft

Dabei wird vor allem eines deutlich: Während der Einzelhandel vor großen Herausforderungen steht und die Umsatzanteile seit Jahren rückläufig sind, zeigt der Direktvertrieb hohe Wachstumsraten und ein enormes Entwicklungspotenzial. Gerade in Zeiten des Umbruchs bietet er vielen Menschen die Chance auf einen beruflichen Neuanfang. Er ist ein Wachstumsmotor unserer Wirtschaft geworden, der sich auch in der Krise behauptet.

Allerdings sind Direktvertrieb und insbesondere seine dynamische Variante Network-Marketing als Begriffe einer breiten Öffentlichkeit kaum bekannt. Klassischer Direktvertrieb wird definiert als der Verkauf beziehungsweise die Vermittlung von Waren oder Dienstleistungen durch einen Vertriebsrepräsentanten an den Verbraucher. Der Warenverkauf findet in aller Regel zu Hause beim Käufer statt. Versandhandel, Internetvertrieb und Teleshopping gehören nicht zum klassischen Direktvertrieb und werden im Branchenreport nicht beleuchtet.

Hohes Wachstumspotenzial – dynamischer Markt

Trotz des dynamischen Wachstums in den vergangenen Jahren ist das Potenzial im Direktvertrieb noch immer enorm. In Taiwan sind beispielsweise 18,6 Prozent der Bevölkerung im Direktvertrieb tätig, in den USA immerhin 5,1 Prozent der Bevölkerung. Deutschland liegt mit einem Anteil von 0,9 Prozent ebenso wie Österreich mit 0,2 Prozent am unteren Ende der Skala. 

Höheres Einkommen durch eigene Vertriebslinien

Die Vertriebsform des Network-Marketings, auch Empfehlungsmarketing genannt, bietet dem Vertriebspartner neben dem klassischen Direktvertrieb die Möglichkeit, neue Vertriebspartner zu gewinnen und zu betreuen. Für die durch Produktvermittlung oder Verkauf erzielten Leistungen erhalten die Vertriebspartner vom Unternehmen eine Provision/Handelsspanne. Als Zeichen der Anerkennung für die Betreuung, Ausbildung, Motivation und Führung der Vertriebspartner zahlt das Direktvertriebs-Unternehmen zusätzliche Leistungsvergütungen.

Damit besteht das Vergütungssystem im Direktvertrieb mit Network-Marketing aus zwei Komponenten: der Provision/Handelsspanne für den Verkauf/die Vermittlung der Ware oder Dienstleistung an den Endverbraucher auf der einen Seite und dem Bonus-/Provisionseinkommen aus der Betreuung der neu gewonnenen Vertriebspartner auf der anderen Seite.

Der Reiz von Direktvertrieb mit Network-Marketing liegt im Aufbau einer eigenen Vertriebslinie, die zu einem großen Netzwerk heranwachsen kann.

93 Prozent arbeiten nebenberuflich im Direktvertrieb

Auch die anderen Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: In Deutschland sind rund 780 000 (Österreich: 50 000, Schweiz: 40 000) selbstständige Vertriebspartner aktiv und erwirtschaften einen Umsatz von knapp 6,47 Mrd. Euro (Österreich: 540 Mio. Euro, Schweiz: 518 Mio. Euro) pro Jahr. Dies entspricht einem Zuwachs von rund sieben bis zehn Prozent pro Jahr innerhalb der letzten zehn Jahre.

Zum Großteil (93 Prozent) wird Direktvertrieb im Nebenerwerb betrieben, sieben Prozent arbeiten ganztägig in der Branche. Dabei nutzen vor allem Frauen (62 Prozent) den Direktvertrieb, um ein zweites Einkommen zu erzielen.

Drei Viertel der Befragten wenden nicht mehr als 15 Stunden pro Woche für die Nebentätigkeit aus. Im Durchschnitt erwirtschaften die nebenberuflich Tätigen ein Einkommen von rund 820 Euro pro Monat. Hauptberufliche Vertriebspartner mit einem Zeiteinsatz von mehr als 30 Stunden pro Woche erzielen im Schnitt rund 6000 Euro pro Monat und damit rund dreimal so viel wie ein durchschnittliches Einkommen im Einzelhandel.

Frauen dominieren als Zielgruppe

Dabei stellen Frauen mit 60 Prozent die größte Zielgruppe im Direktvertrieb dar. Geht man davon aus, dass Frauen in den Familien die Kaufentscheidungen für die meisten Produkte treffen, so dominieren sie als Kundengruppe mit knapp 80 Prozent. Auch die Kundenbindung ist im Direktvertrieb extrem hoch. 86 Prozent der Kunden sind Stammkunden.

Zukunftstrends und Prognosen

Wie wird die weitere Entwicklung des Direktvertriebs aussehen? Hält der Wachstumstrend an? 85 Prozent der befragten Vertriebspartner sind überzeugt, dass die Branche in den kommenden Jahren weiter dynamisch wachsen wird. Hier spiegelt sich das hohe Vertrauen der Vertriebspartner in die Branche wider.

Auch ihre persönliche Einkommensentwicklung beurteilen 81 Prozent der Befragten als positiv. 46 Prozent gaben an, dass das Einkommen ansteigt, 35 Prozent erwarten sogar einen starken Anstieg. Die meisten Vertriebspartner sind also zuversichtlich, dass der Direktvertrieb weiter wachsen wird – und das, obwohl sich im Zeitraum der Befragung die allgemeine wirtschaftliche Stimmung deutlich eingetrübt hat.

Auch große Zukunftstrends werden die dynamische Entwicklung im Direktvertrieb begünstigen, wie zum Beispiel die wachsende Bedeutung von Gesundheit und Wohlbefinden. Rund um Ernährung, Körper, Sport und Lebensqualität entstehen neue große Nachfragemärkte. Diese hat der Direktvertrieb schon jetzt mit seinen umsatzstärksten Produkten besetzt.

Die Trendforscher prognostizieren zudem, dass die Bedeutung der Frau in allen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen zunehmen wird. Für den Direktvertrieb gilt das schon heute. Der Anteil der Frauen an den Vertriebspartnern ist in den letzten 15 Jahren sprunghaft gestiegen und wird weiter steigen. Denn er bietet die Möglichkeit, Familie und Beruf zu vereinbaren.

 

Quellen: www.marke41.de & www.mindfulnetworking.de

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